Hallohallo, ihr Lieben!
Hier kommt mal wieder ein Lebenszeichen der beiden Traveller! Wir haben 2 ganz zauberhafte Wochen verlebt- und zwar hauptsaechlich in der Wueste!
Wir hatten uns naemlich am 2. Tag im schoenen, ruhigen Pushkar dazu entschieden, den Weg von Pushkar nach Jaisalmer mit dem Kamel zu be(st)reiten und das dann auch tatsaechlich verwirklicht!! Am gleichen Tag haben wir uns nach guten und zuverlaessigen Anbietern erkundigt und dann zum Schluss auch einen sehr netten Herren gefunden. Er selbst nannte sich 'king of the camels'- sozusagen der Begruender des Kameltourismus. Das fanden wir sympatisch, haben schnell noch 3 andere traveller angeheuert und sind gestartet!
Die ersten 3 Tage war man ziemlich damit beschaeftigt, eine Reitposition zu finden, in der man minimale Muskel- und Knochenschmerzen spuerte....Nein, so schlimm war es nicht. Wir haben uns ziemlich schnell an den Schunkelschritt dieser gemuetlichen Tiere gewoehnt und ausserdem hat die schoene Landschaft alles wett gemacht. Die Gegend ist sehr steppig und trocken hier, aber man sieht, dass mehr Geld fuer Bewaesserung der Landwirtschaft da ist als in Jharkhand! Oft sind wir an gruenen, saftigen Feldern mit Wassersprengern vorbeigeritten. Einzelne Berge gibt es auch und Seen mit Wasserbueffeln und viele knorrige Baeume und dornige Straeucher, die besonders dem Kamel Raju sehr geschmeckt haben. (Raju ist andauernd zum Fressen stehengeblieben.) Wir haben ganz viele Pfauenfamilien gesehen, Antilopen, ein Reh und viele viele wunderhuebsche Voegelein...Es ist faszinierend, was fuer schillernde Farben Mutter Natur hervorbringt!!
Ganz besonders genossen haben wir die Naechte unterm freien Sternenhimmel, eingemummelt in unsere supertollen, lebensrettenden Schlafsaecke. Trotz der Kaelte und des Taus haben wir immer ziemlich gut geschlafen und sind mit der Sonne aufgestanden. Die Sonnenauf- und untergaenge waren auch immer unbeschreiblich schoen....Wir sind ja nach Westen geritten, sodass wir immer so richtig in den Sonnenuntergang geritten sind....herrlich.
Wir haben auch die Landbevoelkerung ein wenig kennen gelernt- leider hauptsaechlich in Form von Angestarrt werden. Das war sehr unangenehm und hat uns oft beschaeftigt. Aber Juju und Ich haben auch festgestellt, dass es uns leichter faellt, es zu ignorieren und es uns zu erklaeren und die indische Perspektive zu verstehen- wegen unserer Zeit in Hazaribag! Das ist fuer Leute, die nur hier Reisen, schon schwieriger...
Leider hat es zwischendrin 2 mal ziemlich doll geregnet, sodass all unsere Sachen ziemlich nass und dreckig geworden sind, aber das hat nichts gemacht, denn wir waren ja auch nass und dreckig. Da war es toll, so eine nette Gruppe zu haben, mit der man dann gut Rommee und Maumau spielen konnte! Mit den 2 Muenchnern und unserem englischen Mitreitenden haben wir wirklich sehr nette Leute kennengelernt, die auch jetzt noch im gleichen Hotel wie wir wohnen. Die Safaritruppe bestand uebrigens aus 5 Touristen (3 Frauen, 2 Maenner), 4 Kamelen (eins fuers Camel-car, wo das Gepaeck und reitmuede Touristen drauf waren)- 3 davon zum Reiten- und 4 guides. Die guides waren sehr nett, einer davon war gerade mal 14 und konnte naturlich nicht Lesen und Schreiben. Alles ging 'shanti shanti'... Entspannt und gemutlich, kein Stress, laid-back, kamelig, INDISCH. Sehr sympatisch.
Also diese Safari hat wirklich grossen Spass gemacht, trotz dem wir die richtige Sandwueste leider nur in Form EINER Sandduene erleben durften.... Das Versprechen von unserem Camelking war zwar ein anderes gewesen, aber wir vermuten mittlerweile, dass es hier gar keine richtige, grosse Sandduenenwueste gibt. Es ist eben diese Steppe und zwischendrin immer mal wieder Sandduenen und Sandberge....Anders als die Sahara. Aber das war ja klar :).
Als wir dann vor 2 Tagen hier in der goldenen Stadt Jaisalmer angekommen sind, waren wir auf jeden Fall sehr froh, ein richtiges Bett und eine heisse Dusche zu haben! Nun sind wir dabei, uns zu end-kamelisieren und sauber zu werden und dann gehts weiter. Es gibt hier viele nette Buchshops und viele andere orientalische shops und die meisten Stadtbewohner sind sehr gastfreundlich, sodass man gut entspannen kann. Die Stadt ist aus gelbem Sandstein errichtet, der guelden in der Sonne leuchtet- deshalb die "goldene Stadt". Wir sind schon ziemlich nah an der pakistanischen Grenze hier! Westlicher werden wir wohl nicht reisen...
Die Truppe und das Kamel Jonny
Juju und das kamel
2 der guides
oben: Camel-car
unten: Laufen zwischendurch hat die Muskeln entspannt....
Als wir am letzten Tag dann endlich UNSERE Sandduene gefunden hatten, hat es leider angefangen zu regnen, sodass wir Unterschlupf bei einem alten Baba hier in dieser netten, zauberhaften kleinen Huette suchen mussten und die Vollmondnacht leider nicht im Wuestensand verbringen konnten. Macht nichts- der Baba war nett und die Huette unglaublich gemuetlich...Ausserdem waere es ja eine Schande, in Indien gewesen zu sein und NICHT in einer solchen Huette geschlafen zu haben!
So- nun hoffe ich, euch allen geht es gut und es wird langsam Fruehling!!
Wie immer- wir FREUEN uns auf euch!!! Und gruessen alle lieb, bis zum naechsten Mal,
Eure Julia und Cosi.
Hier kommt mal wieder ein Lebenszeichen der beiden Traveller! Wir haben 2 ganz zauberhafte Wochen verlebt- und zwar hauptsaechlich in der Wueste!
Wir hatten uns naemlich am 2. Tag im schoenen, ruhigen Pushkar dazu entschieden, den Weg von Pushkar nach Jaisalmer mit dem Kamel zu be(st)reiten und das dann auch tatsaechlich verwirklicht!! Am gleichen Tag haben wir uns nach guten und zuverlaessigen Anbietern erkundigt und dann zum Schluss auch einen sehr netten Herren gefunden. Er selbst nannte sich 'king of the camels'- sozusagen der Begruender des Kameltourismus. Das fanden wir sympatisch, haben schnell noch 3 andere traveller angeheuert und sind gestartet!
Die ersten 3 Tage war man ziemlich damit beschaeftigt, eine Reitposition zu finden, in der man minimale Muskel- und Knochenschmerzen spuerte....Nein, so schlimm war es nicht. Wir haben uns ziemlich schnell an den Schunkelschritt dieser gemuetlichen Tiere gewoehnt und ausserdem hat die schoene Landschaft alles wett gemacht. Die Gegend ist sehr steppig und trocken hier, aber man sieht, dass mehr Geld fuer Bewaesserung der Landwirtschaft da ist als in Jharkhand! Oft sind wir an gruenen, saftigen Feldern mit Wassersprengern vorbeigeritten. Einzelne Berge gibt es auch und Seen mit Wasserbueffeln und viele knorrige Baeume und dornige Straeucher, die besonders dem Kamel Raju sehr geschmeckt haben. (Raju ist andauernd zum Fressen stehengeblieben.) Wir haben ganz viele Pfauenfamilien gesehen, Antilopen, ein Reh und viele viele wunderhuebsche Voegelein...Es ist faszinierend, was fuer schillernde Farben Mutter Natur hervorbringt!!
Ganz besonders genossen haben wir die Naechte unterm freien Sternenhimmel, eingemummelt in unsere supertollen, lebensrettenden Schlafsaecke. Trotz der Kaelte und des Taus haben wir immer ziemlich gut geschlafen und sind mit der Sonne aufgestanden. Die Sonnenauf- und untergaenge waren auch immer unbeschreiblich schoen....Wir sind ja nach Westen geritten, sodass wir immer so richtig in den Sonnenuntergang geritten sind....herrlich.
Wir haben auch die Landbevoelkerung ein wenig kennen gelernt- leider hauptsaechlich in Form von Angestarrt werden. Das war sehr unangenehm und hat uns oft beschaeftigt. Aber Juju und Ich haben auch festgestellt, dass es uns leichter faellt, es zu ignorieren und es uns zu erklaeren und die indische Perspektive zu verstehen- wegen unserer Zeit in Hazaribag! Das ist fuer Leute, die nur hier Reisen, schon schwieriger...
Leider hat es zwischendrin 2 mal ziemlich doll geregnet, sodass all unsere Sachen ziemlich nass und dreckig geworden sind, aber das hat nichts gemacht, denn wir waren ja auch nass und dreckig. Da war es toll, so eine nette Gruppe zu haben, mit der man dann gut Rommee und Maumau spielen konnte! Mit den 2 Muenchnern und unserem englischen Mitreitenden haben wir wirklich sehr nette Leute kennengelernt, die auch jetzt noch im gleichen Hotel wie wir wohnen. Die Safaritruppe bestand uebrigens aus 5 Touristen (3 Frauen, 2 Maenner), 4 Kamelen (eins fuers Camel-car, wo das Gepaeck und reitmuede Touristen drauf waren)- 3 davon zum Reiten- und 4 guides. Die guides waren sehr nett, einer davon war gerade mal 14 und konnte naturlich nicht Lesen und Schreiben. Alles ging 'shanti shanti'... Entspannt und gemutlich, kein Stress, laid-back, kamelig, INDISCH. Sehr sympatisch.
Also diese Safari hat wirklich grossen Spass gemacht, trotz dem wir die richtige Sandwueste leider nur in Form EINER Sandduene erleben durften.... Das Versprechen von unserem Camelking war zwar ein anderes gewesen, aber wir vermuten mittlerweile, dass es hier gar keine richtige, grosse Sandduenenwueste gibt. Es ist eben diese Steppe und zwischendrin immer mal wieder Sandduenen und Sandberge....Anders als die Sahara. Aber das war ja klar :).
Als wir dann vor 2 Tagen hier in der goldenen Stadt Jaisalmer angekommen sind, waren wir auf jeden Fall sehr froh, ein richtiges Bett und eine heisse Dusche zu haben! Nun sind wir dabei, uns zu end-kamelisieren und sauber zu werden und dann gehts weiter. Es gibt hier viele nette Buchshops und viele andere orientalische shops und die meisten Stadtbewohner sind sehr gastfreundlich, sodass man gut entspannen kann. Die Stadt ist aus gelbem Sandstein errichtet, der guelden in der Sonne leuchtet- deshalb die "goldene Stadt". Wir sind schon ziemlich nah an der pakistanischen Grenze hier! Westlicher werden wir wohl nicht reisen...
Die Truppe und das Kamel Jonny
Juju und das kamel
2 der guides
oben: Camel-car
unten: Laufen zwischendurch hat die Muskeln entspannt....
Als wir am letzten Tag dann endlich UNSERE Sandduene gefunden hatten, hat es leider angefangen zu regnen, sodass wir Unterschlupf bei einem alten Baba hier in dieser netten, zauberhaften kleinen Huette suchen mussten und die Vollmondnacht leider nicht im Wuestensand verbringen konnten. Macht nichts- der Baba war nett und die Huette unglaublich gemuetlich...Ausserdem waere es ja eine Schande, in Indien gewesen zu sein und NICHT in einer solchen Huette geschlafen zu haben!
So- nun hoffe ich, euch allen geht es gut und es wird langsam Fruehling!!
Wie immer- wir FREUEN uns auf euch!!! Und gruessen alle lieb, bis zum naechsten Mal,
Eure Julia und Cosi.
Liebe Abenteuerreisende! Eure Berichte klingen wie die Märchen aus Tausendundeiner Nacht! Ich freue mich so mit euch, dass ihr nun auch diese Seiten Indiens entdecken könnt! Weiterhin viel Spaß dabei! Magdalena
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