Hallo Hallo ihr Lieben!
Am 2. Januar hatte ich Geburtstag und nun bin ich 19 Jahre alt....! Diese Tatsache an sich ist ja nicht von einer solchen Wichtigkeit, dass ich deshalb hier einen Eintrag schreiben wollte, aber meine liebe Freundin Julia hat mir einen wirklich aussergewoehnlich wunderbaren Tag bereitet, so dass ich doch gerne ein bisschen darueber berichten und prahlen moechte:).
Nach einem herrlichen Geburtstagsfruehstueck mit 2 ganz tollen Geburtstagskuchen gab es eine ganz grosse Bescherung. Ich habe von Julia unglaublich schoene Geschenke bekommen und ganz liebe Post aus aller Welt! Vielen, vielen Dank an alle, die daran gedacht haben!
Der ganze Tag war gespickt mit kleinen Ueberraschungen, die Juju vorbereitet hatte: Mittags gab es eine Messe extra fuer mich mit einem father, der aus Birma gerade angereist war. Danach ein sehr schoenes Festessen, bei dem auch Sr. Clarentia und unser lieber father George wieder dabei waren, und bei dem der father aus Birma unglaublich interessante Dinge erzaehlt hat... Leider haben die Schwestern zu Jujus Aergerniss mal wieder ein bisschen im Voraus geplaudert und mir aus Versehen verraten, dass nachmittags noch nette Kaffeegaeste kommen wuerden..... Ich habe mich aber deshalb nicht minder gefreut, als ploetzlich unsere australischen Jungens auf dem Schulrasen standen, mit father Tom (auch Australier) und auch Abhi, einem indischen Freund!!! Wir haben ein maerchenhaftes Kaffeetrinken draussen auf dem Schulrasen gemacht und ich war unglaublich gluecklich! Die Sonne hat (noch einigermassen) warm geschienen- das hatte ich noch nie an meinem Geburtstag (!!!!)- und die Stimmung war ganz ausgezeichnet. Juju hatte dann auch noch Bingo vorbereitet und ein Cosi- Qiuz, und Sackhuepfen und Pantomime, was mir ganz ganz grosse Freude bereitet hat!! (Ich hatte naemlich bei einem Christmasgathering zuvor, wo Bingo gespielt worden war, zu Juju gesagt:"Oh, das will ich an meinem naechsten Geburtstag auch spielen!"- womit ich gar nicht diesen gemeint hatte...) Die Gaeste haben sich auch sehr amuesiert- es war einfach auch eine klasse Mischung aus Schwestern, jungen Australiern, Deutschen und Indern...!
Den Schwestern wurde dann ein bisschen kalt- deshalb wurde die Kaffeetafel leider beendet (ich haette ewig da in der Sonne sitzen koennen!). Aber wir jungen, spritzigen Leutchen haben dann noch blinde Kuh gespielt und noch ein bisschen Zeit miteinander verbracht. Leider sind die Australier naemlich am naechsten Tag abgereist, was uns ein bisschen traurig gestimmt hat. Aber das hat die Stimmung nicht getruebt- Abschied war ja erst am naechsten Morgen.
Der Tag war wirklich aussergewoehnlich schoen und es war ganz toll, mal einen so anderen Geburtstag zu erleben! Ich wurde so von meiner lieben Juju verwoehnt und sogar die Sonne ist fuer einen Tag richtig rausgekommen!! Meinen alten Schnee habe ich gar nicht soo sehr vermisst...:)
Nun moechte ich gar nicht mehr so viel schreiben, sondern allen danken, die mir liebe Post gesandt haben und an mich gedacht haben, ich fuehl mich sehr geehrt!!! Vielleicht noch ein paar schoene Fotos....
Alles Liebe und DANKE an mein Juju <3!
von Cosi.
Donnerstag, 6. Januar 2011
Freitag, 31. Dezember 2010
Zum neuen Jahr!!
Liebe Leute!
Nun ist tatsaechlich schon wieder ein ganzes wahnsinnig ereignisreiches Jahr um und wir schreiben den 1.1.2011!! Was fuer ein tolles Datum :). Julia und Ich haben mehr oder weniger ruhig ins neue Jahr geschlafen (wir wurden Gott-sei-dank von Anrufen aus Deutschland geweckt) und haben mit einer Morgenmesse heute um 7 Uhr den Neujahrstag begonnen....So frueh waren wir an Neujahr noch nie auf den Beinen...
Die letzten Tage des Jahres 2010 haben wir in Tarwa verbracht, einer Aidshilfestation der Schwestern.
Tarwa ist ein ziemlich grosses Gelaende der Schwestern mitten im indischen Kleinbusch. Ein grosser Garten mit einer einsamen Kuh, die Julia sehr liebgewonnen hat, und vielen Aloevera-Pflanzen und Gemuese und Obst umringt das ziemlich grosse Krankenhaus.
An die 100 Patienten koennen hier aufgenommen und betreut werden, im Moment waren aber nur ca 20 auf Station. Die Instituion ist nur fuer Aidskranke- und diejenigen die daraus folgend an Tuberkulose, Hepatitis oder anderen schlimmen Krankheiten leiden. Die 5 Schwestern und ca 30 Mitarbeiter betreuen Aidskranke der Region. Sie verteilen Medikamente an die Patienten, machen Hausbesuche in den Doerfern und Aufklaerungsarbeit und Praevention. Patienten, denen es sehr schlecht geht, koennen max. 14 Tage hier auf Station betreut werden- und der Staat bezahlt alles. Auch die Medikamente sind kostenlos!! Fuer alle!!!! Wir waren beeindruckt....
An einem Tag haben wir einen field-service-trip gemacht, der unglaublich abenteuerlich und beeindruckend war. Wir haben Einblick in die aermsten Doerfer und Lebensverhaeltnisse bekommen und den Kampf gegen Aids hautnah miterlebt. Die Mitarbeiter besuchen in regelmaessigen Abstaenden die Patienten und versuchen dafuer zu sorgen, dass alle ihre Medikamente regelmaessig nehmen und auf ihre Gesundheit achten. Das ist eine unglaublich muehsehlige Angelegenheit, weil die Menschen groesstenteils den Wert dieser freien Medikamente gar nicht schaetzen koennen. Viele nehmen ihre Medizin einfach nicht ein, besorgen sie sich nicht von den Ausgabestellen, weil sie zu weit entfernt wohnen und die Kraft, das Geld und die Zeit nicht haben, ihre Arbeit im Stich zu lassen und sich die Medikamente abzuholen. Wenn sie dann Erkaeltungen oder aehnliches bekommen, ruhen sie nicht und laufen trotzdem in duennsten Sareestoffen durchs Land. Und wenn sie dann so krank sind, dass sie sich nicht mehr selbst verpflegen koennen, sterben sie oder sie werden in Tarwa wieder aufgepaeppelt. So weit das in 14 Tagen moeglich ist.
Wir koennten uns glatt aufregen ueber diese Verantwortungslosigkeit und Schlumerei, mit der diese in der ganzen Welt so wichtigen und teuren Medikamente behandelt werden!!! Der Grund liegt wahrscheinlich wieder in mangelnder Bildung... Denn eigentlich ist es ja toll, dass der Staat diese Medikamente stellt.
auf dem field-trip
Wir haben gesehen, wie Aidskranke von der Gesellschaft ausgeschlossen werden und wie schon kleinste Kinder infiziert, hustend und schreiend durchs Krankenhaus laufen, mit infizierten Eltern oder als Teil- oder Vollwaisen. Wir haben wirklich aermste Verhaeltnisse in den Doerfern gesehen und Menschen, die nur noch Haut und Knochen waren.
Aber mit diesen erschreckenden Bildern haben wir die Arbeit der Schwestern und ihrer Institution kennen gelernt und darin sehr viel Zuversicht und liebevolle Sorge fuer die Menschen gesehen. Es ist bewundernswert, wie ausdauernd die Mitarbeiter Patienten suchen und betreuen und mit was fuer einer Geduld sie mit ihnen sprechen. Es scheint ein so aussichtsloser Kampf zu sein, aber die Krankenschwestern und Berater sind voller Energie und versuchen jedem Einzelnen so gut wie moeglich zu helfen! Das ist unglaublich schoen zu sehen.
Mit dem Krankenhaus haben die Schwestern nun eine Schule fuer Aidswaisen und infizierte Kinder hier in Hazaribag aufgebaut. Es ist alles noch in den Anfaengen und ziemlich einfach und aermlich, aber die Schule soll wachsen, damit die Kinder eine Chance und ein zuHause bekommen. Wir halten das fuer ein grandioses Projekt! Viele der Mitarbeiter sind auch infiziert, aber in einem stabilen Stadium; bekommen im Krankenhaus einen Arbeitsplatz und koennen gleichzeitig anderen Kranken helfen. Auch das ist doch eine tolle, hoffungsgebende Idee!
Neben diesen unbeschreiblich intensiven Erfahrungen haben Julia und ich uns sehr gut erholt auf dem Land. Wir haben die Kuh gemolken, Grass geschnitten und die wunderschoenen Sonnenuntergaenge genossen. Es war paradisisch. Die Landschaft hier in Jharkhand ist biblisch schoen und wir haben erfahren, dass es auch Elefantan gibt!!! Leider haben wir noch keinen zu Gesicht bekommen...Aber; neues Jahr, neues Glueck!
Hoffentlich hattet ihr alle einen fabelhaften Rutsch und seid wohlauf! Wir wuenschen euch das Beste!
Julia und Cosi schicken ein Sonnenuntergangsherz aus Tarwa...alles Liebe!
Nun ist tatsaechlich schon wieder ein ganzes wahnsinnig ereignisreiches Jahr um und wir schreiben den 1.1.2011!! Was fuer ein tolles Datum :). Julia und Ich haben mehr oder weniger ruhig ins neue Jahr geschlafen (wir wurden Gott-sei-dank von Anrufen aus Deutschland geweckt) und haben mit einer Morgenmesse heute um 7 Uhr den Neujahrstag begonnen....So frueh waren wir an Neujahr noch nie auf den Beinen...
Die letzten Tage des Jahres 2010 haben wir in Tarwa verbracht, einer Aidshilfestation der Schwestern.
Tarwa ist ein ziemlich grosses Gelaende der Schwestern mitten im indischen Kleinbusch. Ein grosser Garten mit einer einsamen Kuh, die Julia sehr liebgewonnen hat, und vielen Aloevera-Pflanzen und Gemuese und Obst umringt das ziemlich grosse Krankenhaus.
An die 100 Patienten koennen hier aufgenommen und betreut werden, im Moment waren aber nur ca 20 auf Station. Die Instituion ist nur fuer Aidskranke- und diejenigen die daraus folgend an Tuberkulose, Hepatitis oder anderen schlimmen Krankheiten leiden. Die 5 Schwestern und ca 30 Mitarbeiter betreuen Aidskranke der Region. Sie verteilen Medikamente an die Patienten, machen Hausbesuche in den Doerfern und Aufklaerungsarbeit und Praevention. Patienten, denen es sehr schlecht geht, koennen max. 14 Tage hier auf Station betreut werden- und der Staat bezahlt alles. Auch die Medikamente sind kostenlos!! Fuer alle!!!! Wir waren beeindruckt....
An einem Tag haben wir einen field-service-trip gemacht, der unglaublich abenteuerlich und beeindruckend war. Wir haben Einblick in die aermsten Doerfer und Lebensverhaeltnisse bekommen und den Kampf gegen Aids hautnah miterlebt. Die Mitarbeiter besuchen in regelmaessigen Abstaenden die Patienten und versuchen dafuer zu sorgen, dass alle ihre Medikamente regelmaessig nehmen und auf ihre Gesundheit achten. Das ist eine unglaublich muehsehlige Angelegenheit, weil die Menschen groesstenteils den Wert dieser freien Medikamente gar nicht schaetzen koennen. Viele nehmen ihre Medizin einfach nicht ein, besorgen sie sich nicht von den Ausgabestellen, weil sie zu weit entfernt wohnen und die Kraft, das Geld und die Zeit nicht haben, ihre Arbeit im Stich zu lassen und sich die Medikamente abzuholen. Wenn sie dann Erkaeltungen oder aehnliches bekommen, ruhen sie nicht und laufen trotzdem in duennsten Sareestoffen durchs Land. Und wenn sie dann so krank sind, dass sie sich nicht mehr selbst verpflegen koennen, sterben sie oder sie werden in Tarwa wieder aufgepaeppelt. So weit das in 14 Tagen moeglich ist.
Wir koennten uns glatt aufregen ueber diese Verantwortungslosigkeit und Schlumerei, mit der diese in der ganzen Welt so wichtigen und teuren Medikamente behandelt werden!!! Der Grund liegt wahrscheinlich wieder in mangelnder Bildung... Denn eigentlich ist es ja toll, dass der Staat diese Medikamente stellt.
auf dem field-trip
ein kleiner Spaziergang durch den Busch:
Wir haben gesehen, wie Aidskranke von der Gesellschaft ausgeschlossen werden und wie schon kleinste Kinder infiziert, hustend und schreiend durchs Krankenhaus laufen, mit infizierten Eltern oder als Teil- oder Vollwaisen. Wir haben wirklich aermste Verhaeltnisse in den Doerfern gesehen und Menschen, die nur noch Haut und Knochen waren.
Aber mit diesen erschreckenden Bildern haben wir die Arbeit der Schwestern und ihrer Institution kennen gelernt und darin sehr viel Zuversicht und liebevolle Sorge fuer die Menschen gesehen. Es ist bewundernswert, wie ausdauernd die Mitarbeiter Patienten suchen und betreuen und mit was fuer einer Geduld sie mit ihnen sprechen. Es scheint ein so aussichtsloser Kampf zu sein, aber die Krankenschwestern und Berater sind voller Energie und versuchen jedem Einzelnen so gut wie moeglich zu helfen! Das ist unglaublich schoen zu sehen.
Mit dem Krankenhaus haben die Schwestern nun eine Schule fuer Aidswaisen und infizierte Kinder hier in Hazaribag aufgebaut. Es ist alles noch in den Anfaengen und ziemlich einfach und aermlich, aber die Schule soll wachsen, damit die Kinder eine Chance und ein zuHause bekommen. Wir halten das fuer ein grandioses Projekt! Viele der Mitarbeiter sind auch infiziert, aber in einem stabilen Stadium; bekommen im Krankenhaus einen Arbeitsplatz und koennen gleichzeitig anderen Kranken helfen. Auch das ist doch eine tolle, hoffungsgebende Idee!
Neben diesen unbeschreiblich intensiven Erfahrungen haben Julia und ich uns sehr gut erholt auf dem Land. Wir haben die Kuh gemolken, Grass geschnitten und die wunderschoenen Sonnenuntergaenge genossen. Es war paradisisch. Die Landschaft hier in Jharkhand ist biblisch schoen und wir haben erfahren, dass es auch Elefantan gibt!!! Leider haben wir noch keinen zu Gesicht bekommen...Aber; neues Jahr, neues Glueck!
Hoffentlich hattet ihr alle einen fabelhaften Rutsch und seid wohlauf! Wir wuenschen euch das Beste!
Julia und Cosi schicken ein Sonnenuntergangsherz aus Tarwa...alles Liebe!
Samstag, 25. Dezember 2010
Gesegnete Weihnachten!
Liebe Freunde!
Nun ist zwar schon der 2. Weihnachtstag, aber passend zu Weihnachten ging naturlich das Internet nicht. Deshalb nun ein bisschen verspaetet: Frohe Weihnachten und ein erfuelltes und erlebnisreiches Jahr 2011!
Unser Weihnachten begann diese Jahr mit der Auffuehrung unseres Krippenspiels am 22. Dezember. Lang erwartet lief unsere Auffuehrung grandios, die Maedels waren einfach spitze! Leider waren die externen Techniker das gegenteil von unseren Maedchen, sie waren naemlich totale Nieten. So war die Auffuehrung leider etwas gestoert von nicht funktionierenden Mikrophonen und Rueckkopplungen... Macht nichts! Das wichtigste ist, dass wir es im wahrsten Sinne des Wortes geschafft haben das Krippenspiel ueber die Buehne zu bingen und das mit grossem Erfolg. Die Schwestern, die Schuellerinnen, die sonst immer ueber die schlechten Englischkenntnisse der Hostelers laechel, ja sogar der Bischoph waren begeistert!
Am 23. ging dann die Weihnachtsdekoration los! Oh wir sagen euch, so etwas habt ihr in eurem Leben noch nicht gesehen. Der ganze Konvent ist voller Girlanden und Glitzer, es gibt keine undekorierte Stelle mehr. Die Krippe ist so voll gehaengt, dass man das Jesuskind nicht mehr sehen kann....Naja jedem eben sein Geschmack! :P Wir waren uebrigens mitten dabei. Durch unser ueberindische Koerpergrosse eigenten wir uns hervorragen als Aufhaenger und wir bastelten stundenlang eine Flamme aus Styropor fuer die Kapelle, in der nun die Mutter Gottes steht.
Weihnachten selbst war echt richtig schoen. Natuerlich plagte uns im ein oder anderen Moment auch mal das Heimweh sehr stark, aber wir beschaeftigten uns tagsueber mal wieder mit Backen. Ja das ist hier ein ganzes Tagesprogramm. Dieses mal backten wir in der Kueche des Hostel, die noch simpler ist. Da es hier keine Vanille und Mandeln gab, gab es eben statt Vanillekipferl, Zimtkipferl! Wir fragen uns warum sonst noch keiner auf die Idee gekommen ist, denn sie schmecken in der Tat himmlisch. Leider fiel natuerlich immer wieder der Strom aus, sodass wir fast das Gebet der Schwestern um 18 Uhr verspassten und die letzte Ladung verbrannte. Das Gebet war fuer uns der schoenste Teil von Heiligabend. Es war ein kleines sehr einfaches, improvisiertes Krippenspiel organisiert, bei dem wir Hostelkeeper waren. Es war sehr beeindurckend und stimmungsvoll. Wir beteten Gebete mit den Schwesten und untermalten ihr Lieder mit Floete und Piano. Wir waren wirklich sehr bewegt und fanden es wirklich schoen! Anschliessend assen wir alle zusammen abend und gingen dann in unsere Zimmer.Wir hatten unsere kleine aber feine Bescheerung und legten uns noch einwenig zu schlafen vor der mitternaechtlichen Mette.
Die Messe war wirklich auch sehr schoen. Eben deutlich anders als zu hause und auf Hindi, aber es wurde viel gesungen und endlich gab es mal ordentlichen Weihrauch statt Raeucherstaebchen! Muede fiehlen wir dann um 2:30 in unsere Betten uns schliefen auch sehr schnell ein.
Am naechsten Morgen druften alle die wollten ausschlafen und ein schoenes spaetes Weihnachtsfruehstueck geniessen. Die Stimmung am Weihnachtstag gestern war wunderbar, alle waren ruhig und entspannt. Ganz, ganz viel Besuch kam und ging den ganzen Tag, der Bischof war nochmal da, sowie viele, viele Schwestern und fathers und Bekannte und Verwandte. Wir haben den Tag vertieft in unsere Buecher, schlafend und doesend genossen! Zwischendurch haben wir noch ein bisschen musiziert und gesungen. Alles in allem war es also ein sehr schoenes Fest!
Heute findet im Bischofshaus noch ein grosses weihnachts- gathering statt, bei dem unsere Konvent-Gemeinschaft ein kleines Liedchen vortraegt und wir wieder mit floete und Xylophon (hat eine schwester noch ausgegraben!) aktiv werden. Und dann sind alle Weihnachtsfeiern wahrscheinlich fuers erste bewaeltigt.
Nun wuenschen wir euch allen noch einen gemuetlichen, besinnlichen 2. Feiertag im Kreise eurer Lieben und hoffen, dass es allen gut geht! Wir sind gluecklich, hier mal ein ganz anderes Weihnachten zu erleben, freuen uns aber auch schon wieder auf das alte, gewohnte:).
Mit ganz herzlichen, lieben Weihnachtsgruessen an alle!
Eure Julia und Cosi!
Nun ist zwar schon der 2. Weihnachtstag, aber passend zu Weihnachten ging naturlich das Internet nicht. Deshalb nun ein bisschen verspaetet: Frohe Weihnachten und ein erfuelltes und erlebnisreiches Jahr 2011!
Unser Weihnachten begann diese Jahr mit der Auffuehrung unseres Krippenspiels am 22. Dezember. Lang erwartet lief unsere Auffuehrung grandios, die Maedels waren einfach spitze! Leider waren die externen Techniker das gegenteil von unseren Maedchen, sie waren naemlich totale Nieten. So war die Auffuehrung leider etwas gestoert von nicht funktionierenden Mikrophonen und Rueckkopplungen... Macht nichts! Das wichtigste ist, dass wir es im wahrsten Sinne des Wortes geschafft haben das Krippenspiel ueber die Buehne zu bingen und das mit grossem Erfolg. Die Schwestern, die Schuellerinnen, die sonst immer ueber die schlechten Englischkenntnisse der Hostelers laechel, ja sogar der Bischoph waren begeistert!
Am 23. ging dann die Weihnachtsdekoration los! Oh wir sagen euch, so etwas habt ihr in eurem Leben noch nicht gesehen. Der ganze Konvent ist voller Girlanden und Glitzer, es gibt keine undekorierte Stelle mehr. Die Krippe ist so voll gehaengt, dass man das Jesuskind nicht mehr sehen kann....Naja jedem eben sein Geschmack! :P Wir waren uebrigens mitten dabei. Durch unser ueberindische Koerpergrosse eigenten wir uns hervorragen als Aufhaenger und wir bastelten stundenlang eine Flamme aus Styropor fuer die Kapelle, in der nun die Mutter Gottes steht.
Weihnachten selbst war echt richtig schoen. Natuerlich plagte uns im ein oder anderen Moment auch mal das Heimweh sehr stark, aber wir beschaeftigten uns tagsueber mal wieder mit Backen. Ja das ist hier ein ganzes Tagesprogramm. Dieses mal backten wir in der Kueche des Hostel, die noch simpler ist. Da es hier keine Vanille und Mandeln gab, gab es eben statt Vanillekipferl, Zimtkipferl! Wir fragen uns warum sonst noch keiner auf die Idee gekommen ist, denn sie schmecken in der Tat himmlisch. Leider fiel natuerlich immer wieder der Strom aus, sodass wir fast das Gebet der Schwestern um 18 Uhr verspassten und die letzte Ladung verbrannte. Das Gebet war fuer uns der schoenste Teil von Heiligabend. Es war ein kleines sehr einfaches, improvisiertes Krippenspiel organisiert, bei dem wir Hostelkeeper waren. Es war sehr beeindurckend und stimmungsvoll. Wir beteten Gebete mit den Schwesten und untermalten ihr Lieder mit Floete und Piano. Wir waren wirklich sehr bewegt und fanden es wirklich schoen! Anschliessend assen wir alle zusammen abend und gingen dann in unsere Zimmer.Wir hatten unsere kleine aber feine Bescheerung und legten uns noch einwenig zu schlafen vor der mitternaechtlichen Mette.
Die Messe war wirklich auch sehr schoen. Eben deutlich anders als zu hause und auf Hindi, aber es wurde viel gesungen und endlich gab es mal ordentlichen Weihrauch statt Raeucherstaebchen! Muede fiehlen wir dann um 2:30 in unsere Betten uns schliefen auch sehr schnell ein.
Am naechsten Morgen druften alle die wollten ausschlafen und ein schoenes spaetes Weihnachtsfruehstueck geniessen. Die Stimmung am Weihnachtstag gestern war wunderbar, alle waren ruhig und entspannt. Ganz, ganz viel Besuch kam und ging den ganzen Tag, der Bischof war nochmal da, sowie viele, viele Schwestern und fathers und Bekannte und Verwandte. Wir haben den Tag vertieft in unsere Buecher, schlafend und doesend genossen! Zwischendurch haben wir noch ein bisschen musiziert und gesungen. Alles in allem war es also ein sehr schoenes Fest!
Heute findet im Bischofshaus noch ein grosses weihnachts- gathering statt, bei dem unsere Konvent-Gemeinschaft ein kleines Liedchen vortraegt und wir wieder mit floete und Xylophon (hat eine schwester noch ausgegraben!) aktiv werden. Und dann sind alle Weihnachtsfeiern wahrscheinlich fuers erste bewaeltigt.
Nun wuenschen wir euch allen noch einen gemuetlichen, besinnlichen 2. Feiertag im Kreise eurer Lieben und hoffen, dass es allen gut geht! Wir sind gluecklich, hier mal ein ganz anderes Weihnachten zu erleben, freuen uns aber auch schon wieder auf das alte, gewohnte:).
Mit ganz herzlichen, lieben Weihnachtsgruessen an alle!
Eure Julia und Cosi!
Montag, 20. Dezember 2010
Was machen die beiden eigentlich die ganze Zeit?
Hallo ihr Lieben,
ja ja wir wissen, wir haben uns schon lange nicht mehr gemeldet. Entschuldigt, bitte. Das liegt aber werder daran, dass es uns irgendwie nicht gut geht, noch an den technischen Bedingung. Der Grund liegt einfach daran, dass die Zeit wahnsinnig rennt. Gestern ist uns auf gefallen, dass uns nur noch fuenf Wochen bei den Schwestern bleiben. Die Zeit vergeht hier so viel schneller als in Deutschland. Kaum ist man morgens aufgestanden, gibt es schon wieder Mittagessen, Tee, Abendessen, schnell wird noch der Tagebucheintrag gemacht und man faellt voellig erschoepft ins Bett... Aber was passiert zwischen drin.
Seit einer knappen Woche ist unsere Taetigkeit bei den Pre-Candidates leider erst einmal vorerst beendet, da sie ueber Weihnachten nach Hause fahren. Eigentlich kam uns das aber ganz gelegen, da wir realisierten, wie viel noch fuer unser Krippenspiel zu machen war. Die St. Roberts School laeutet auch schon sehr frueh ihrer Weihnachtsferien ein, sodass nur die Hostelmaedchen, die bei unserem Krippenspiel mitmachen blieben. Perfekt! So wurde die Probenfrequenz von einmal taeglich auf zweimal taeglich hoch geschraubt und wir hatten ganz viele kleine, liebe, zuckersuesse Stern-Schneide-Helferlein. Die Zeit verging im Nu. Engelfluegel, Heiligenscheine, Eselohren, diverse Kronen wurden zur Massenware und den Text koennen wir nun auch alle im Schlaf auf sagen.
Also wir wuenschen euch ruhige und stimmungsvolle letzte Adventstage. Lasst euch nicht stressen von irgendwelchen Im-letzten-Moment-Geschenk-besorg-Aktionen und wir denken in diesen Tagen ganz viel an euch! Nein, wir wuenschen euch nun noch nicht gesegnete Weihnachten, wir melden uns zu vor noch mal. Versprochen!
Allerliebste Gruesse aus dem Indien, dass sogar "Weihnachts-Plaetzchen" fritiert...
Eure Cosi und Julia
Freitag, 10. Dezember 2010
Bilder Bartua
...Noch ein paar Eindruecke aus Bartua.....
Mittlerweile scheint hier in Hazaribag nach drei Tagen Regen wieder die Sonne und wir haben erstmal gewaschen. Das war bitter noetig:)
Soweit, liebe Gruesse!
Mittwoch, 8. Dezember 2010
BARTUA!!!!
Liebe, liebe Leute!
Wir sind zurueck von einem WUNDERSCHOENEN Ausgflug aufs Land. Gestern Mittag sind wir mit Sr. Agnes und Sr, Anupa in stroemendem Regen hier aus Hazaribag losgezukkelt und heute Mittag in stroemendem Regen wiedergekommen. Zwischendurch haben wir insg. 5 Std. Achterbahn-Autofahrt ueber indische Landstrassen, die den Namen eigentlich schon nicht mehr verdient haben, erlebt und vieles, vieles mehr.
Zwar war auch in Bartua das Wetter nicht sonnig, aber das hat uns ueberhaupt nicht gestoert, weil die Atmosphaere in dieser ruhigen, friedlichen Einsamkeit durch den bedeckten Himmel einfach maerchenhaft war!
Bartua: das ist ein ziemlich kleines Schulgebaeude- klein, weil 850 Schueler dort unterrichtet werden, ein Konvent, in dem 3 Schwestern leben, und zwei, drei Nachbarshaeusschen. Die Schule ist ueber LUCY finanziert- alle 10 Lehrer, Schulessen, ein paar Schueler und das Gebaeude. Die Schwestern unterrichten dort und haben auch eine Miniminikrankenstation. Bis vor zwei Jahren haben sie noch in Lehmhaeusern gewohnt (jetzt lebt eine Lehrerin dort und die Raeume werden teilweise noch genuzt, so wie die Kueche); das wurde Juju und mir aber erspart, weil es jetzt aus Sr. Agnes' Verdiensten ein etwas groesseres 'richtiges' Haus gibt, in dem wir ein sehr gemuetliches kleines Zimmer bekommen haben mit schoenen warem Betten .
Wir wurden UNGLAUBLICH empfangen. Alle Schueler hatten auf unsere Ankunft gewartet (wegen der schlechten Strassen hatte es doch laenger gedauert) und haben dann fuer uns gesungen und getanzt. Sogar die Kindergartenkinder haben fuer uns einen Regenlied-tanz aufgefuehrt (passend zum Wetter)! Die Kinder hatten groesstenteils keine Schuhe und muessen einen Schulweg von ca. 2 Std (meistens noch ueber die Berge) zuruecklegen. Jeden Tag! Und das bei der Feuchtigkeit und Kaelte... Wir haben Zustaende gesehen, da bleibt einem der Atem weg... Juju und ich sind tief beruehrt von der Schoenheit und der Armut und der Herzlichkeit, die wir erfahren haben.
Wir haben mit den Sisters draussen am Feuer das Abendessen gekocht (sogar endlich mal Chapati selbst gemacht!), selbstgeerntete Guava, Papaya und Erdnuesse genossen und die Huehner und Haesschen auf dem Arm gehabt. heute Morgen haben wir einen Sonnenaufgangsspaziergang gemacht, der wunderschoen war, nur die Sonne hat man nicht gesehen.....
Bartua war wunderschoen und bald kommen mehr Fotos, jetzt muessen wir nur schnell wieder zum Unterricht, Ferien sind vorbei.......
Ganz ganz liebe, gemuetliche, erfuellte Gruesse
von Cosi und Julia!
Wir sind zurueck von einem WUNDERSCHOENEN Ausgflug aufs Land. Gestern Mittag sind wir mit Sr. Agnes und Sr, Anupa in stroemendem Regen hier aus Hazaribag losgezukkelt und heute Mittag in stroemendem Regen wiedergekommen. Zwischendurch haben wir insg. 5 Std. Achterbahn-Autofahrt ueber indische Landstrassen, die den Namen eigentlich schon nicht mehr verdient haben, erlebt und vieles, vieles mehr.
Zwar war auch in Bartua das Wetter nicht sonnig, aber das hat uns ueberhaupt nicht gestoert, weil die Atmosphaere in dieser ruhigen, friedlichen Einsamkeit durch den bedeckten Himmel einfach maerchenhaft war!
Bartua: das ist ein ziemlich kleines Schulgebaeude- klein, weil 850 Schueler dort unterrichtet werden, ein Konvent, in dem 3 Schwestern leben, und zwei, drei Nachbarshaeusschen. Die Schule ist ueber LUCY finanziert- alle 10 Lehrer, Schulessen, ein paar Schueler und das Gebaeude. Die Schwestern unterrichten dort und haben auch eine Miniminikrankenstation. Bis vor zwei Jahren haben sie noch in Lehmhaeusern gewohnt (jetzt lebt eine Lehrerin dort und die Raeume werden teilweise noch genuzt, so wie die Kueche); das wurde Juju und mir aber erspart, weil es jetzt aus Sr. Agnes' Verdiensten ein etwas groesseres 'richtiges' Haus gibt, in dem wir ein sehr gemuetliches kleines Zimmer bekommen haben mit schoenen warem Betten .
Wir wurden UNGLAUBLICH empfangen. Alle Schueler hatten auf unsere Ankunft gewartet (wegen der schlechten Strassen hatte es doch laenger gedauert) und haben dann fuer uns gesungen und getanzt. Sogar die Kindergartenkinder haben fuer uns einen Regenlied-tanz aufgefuehrt (passend zum Wetter)! Die Kinder hatten groesstenteils keine Schuhe und muessen einen Schulweg von ca. 2 Std (meistens noch ueber die Berge) zuruecklegen. Jeden Tag! Und das bei der Feuchtigkeit und Kaelte... Wir haben Zustaende gesehen, da bleibt einem der Atem weg... Juju und ich sind tief beruehrt von der Schoenheit und der Armut und der Herzlichkeit, die wir erfahren haben.
Wir haben mit den Sisters draussen am Feuer das Abendessen gekocht (sogar endlich mal Chapati selbst gemacht!), selbstgeerntete Guava, Papaya und Erdnuesse genossen und die Huehner und Haesschen auf dem Arm gehabt. heute Morgen haben wir einen Sonnenaufgangsspaziergang gemacht, der wunderschoen war, nur die Sonne hat man nicht gesehen.....
Bartua war wunderschoen und bald kommen mehr Fotos, jetzt muessen wir nur schnell wieder zum Unterricht, Ferien sind vorbei.......
Ganz ganz liebe, gemuetliche, erfuellte Gruesse
von Cosi und Julia!
Sonntag, 5. Dezember 2010
In der Weihnachtsbaeckerei....
Hallo ihr Lieben,
wir wuenschen euch allen einen wunderbaren, stimmungsvollen 2. Advent. Bei uns weihnachtet es auch so langsam, zumindest versuchen wir es. Heute vormittag waren wir auch schon brav 2,5 h in der Kirche. In der Messe ging es zwar weniger um Advent als um das Final Commitment der Schwesten (sie treten fuer ihr Leben lang in den Orden ein) aber Messe ist ja Messe.... :)
Aber auch wir duerfen jeden Tag fleissig Tuerchen oeffnen und die lekeren Platzchen aus dem Hause Mattner versuessen uns den Advent erheblich. Wir waren aber auch nicht untaetig. Dank Nicks telefonischer Rezeptberatung konnte ich gestern mich in der Kueche austoben. Seht das Ergebins doch selbst, leider ist kaum mehr was uebrig, sodass ihr sie leider nicht kosten koennt. Allerdings war die ganz Prodzedur etwas laenger als geplant, denn waehrend die erste Minifuhre in unserem Mini-Elektroofen war viel natuerlich, wie sollte es auch anders sein, der Strom aus. So war dich Kueche bis zum Nachmittag voller roher Plaetzchen, die auf den Strom warteten. Der Nachmittag wurde dann vor dem Ofen mit einem Buch im Babysitterstiel verbracht... sehr weihnachtlich finde ich. Naja wir haben hier ja zum Gluck Zeit fuer so etwas. Das ist das Wunderbare hier!
Da es hier aber zur Weihnachtszeit auch diverse koestliche Fruechte gibt, waren Cosi und ich auch zwischendurch mal auf Guava Suche und sind fuendig geworden. Wir haben die besten Guavas unseres Lebens geerntet und fuer die nachste Woche ausgesorgt. Das dachten wir zumindest. Irgendwie neigen sie sich schon verdammt dem Ende zu. Zum Glueck ist der Baum unerschoepflich... :)
Liebste Gruesse und einen schonen Adventssonntag.
wir wuenschen euch allen einen wunderbaren, stimmungsvollen 2. Advent. Bei uns weihnachtet es auch so langsam, zumindest versuchen wir es. Heute vormittag waren wir auch schon brav 2,5 h in der Kirche. In der Messe ging es zwar weniger um Advent als um das Final Commitment der Schwesten (sie treten fuer ihr Leben lang in den Orden ein) aber Messe ist ja Messe.... :)
Aber auch wir duerfen jeden Tag fleissig Tuerchen oeffnen und die lekeren Platzchen aus dem Hause Mattner versuessen uns den Advent erheblich. Wir waren aber auch nicht untaetig. Dank Nicks telefonischer Rezeptberatung konnte ich gestern mich in der Kueche austoben. Seht das Ergebins doch selbst, leider ist kaum mehr was uebrig, sodass ihr sie leider nicht kosten koennt. Allerdings war die ganz Prodzedur etwas laenger als geplant, denn waehrend die erste Minifuhre in unserem Mini-Elektroofen war viel natuerlich, wie sollte es auch anders sein, der Strom aus. So war dich Kueche bis zum Nachmittag voller roher Plaetzchen, die auf den Strom warteten. Der Nachmittag wurde dann vor dem Ofen mit einem Buch im Babysitterstiel verbracht... sehr weihnachtlich finde ich. Naja wir haben hier ja zum Gluck Zeit fuer so etwas. Das ist das Wunderbare hier!
Da es hier aber zur Weihnachtszeit auch diverse koestliche Fruechte gibt, waren Cosi und ich auch zwischendurch mal auf Guava Suche und sind fuendig geworden. Wir haben die besten Guavas unseres Lebens geerntet und fuer die nachste Woche ausgesorgt. Das dachten wir zumindest. Irgendwie neigen sie sich schon verdammt dem Ende zu. Zum Glueck ist der Baum unerschoepflich... :)
Liebste Gruesse und einen schonen Adventssonntag.
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